meine Entdeckungsreise

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Regeln und Richtlinien

Alle Gesellschaften und Kulturen haben soziale Normen, Regeln und Gesetze – nur auf diese Weise funktioniert das menschliche Zusammenleben, wenn auch nicht immer ganz reibungslos. In der Magie gibt es darum auch gewisse „Spielregeln“ und Verhaltensrichtlinien, die eine Hexe kennen und an die sie sich halten sollte. Auch wenn bei einem Regelverstroß kein weltliches Gericht über eine Strafe urteilt, solltest Du Dich bei magischen Tätigkeiten bewusst sein, dass sie Auswirkungen auf andere Menschen, Deine Umwelt und vor allem auch auf Dich selbst haben. Einer der überlieferten Wicca-Grundsätze lautet deshalb nicht von ungefährt: „Alles was von Dir ausgeht fällt dreifach auf dich zurück.“ Ein weiterer unter Hexen weit verbreiteter Grundsatz lautet: „Tu was Du willst, solange Du keinem schadet, auch Dir selbst nicht.“ Oft zitiert sind die 13 Regeln der Hexenkunst und das Hexen-Credo (Wicca-Rede). Ferner gibt es eine Reihe von spirituelle Regeln sowie Richtlinien für den Einsatz von Magie. Lesen Dir die Regeln in Ruhe durch und mache Dir dazu Deine eigenen Gedanken. Setze Dich mit ihren auseinander und finde für Dich heraus, was sie Dir raten und bedeuten. Überlege, wie Du sie in Deinem Alltag und vor allem beim Arbeiten mit Magie umsetzen kannst.

Lesetipp: Erläuterungen zu den Hexenregeln von Whiterose

Lerne die Natur und ihre Elemente kennen

Viele Hexen, insbesondere innerhalb der Wicca-Traditionen, verstehen sich als Naturverbunden. Sie folgen dem „Alten Pfad“ und sehen sich auf en Fährten alter Naturreligionen, meist im Sinne des Animismus. Animismus ist kurz gefasst der Glauben an die Beseeltheit der gesamten Natur. Im Gegensatz zu sog. Hochreligionen wie das Christentum oder der Islam, in denen ihr Gott ausschließlich transzendent ist (d.h. außerhalb dieser Welt: zum Beispiel im Himmel), ist das Göttliche bei Naturreligionen immanent (also in unserer Welt: hier und jetzt in der Natur, die uns umgibt). In animistischen Weltanschauungen existiert der gesamte Kosmos in zwei Formen: einer materiellen Welt und einer geistartigen Welt. Insbesondere im Sinne der Wicca religiöse Hexen glauben, dass jeder Stein, jede Pflanze und jedes Tier von Geiste der großen Mutter beseelt ist. Sie sind arbeiten viel mit Naturgeistern, Naturmagie, Mondphasen, Kräutern und halten sich ziemlich genau an bestimmte Festtage des Jahreskreises. Doch wie kann sich eine solche Naturverbundenheit in unseren Graden heute ausdrücken? In den mitteleuropäischen Ländern ist es mehr und mehr schwierig geworden, tatsächlich naturverbunden zu leben, vor allem wenn man in Großstädten wohnt. In manchen Foren wird über Aspahlthexen gespottet, andere sehen kein Problem darin, der Natur und mit den Naturgeistern verbundene Rituale auch im Haus oder in der Wohnung durchzuführen. Beschäftige Dich damit: Was bedeutet Naturverbundenheit für Dich? Wie und wo kannst Du Natur noch wirklich erfahrbar erleben? Lerne die Stimmen der Natur zu hören und zu verstehen. Eine Hexe sollte die Lebewesen der Natur achten und respektieren. Das kommt zum Beispiel dadurch zum Ausdruck, dass Hexen keine Tiere töten und sich die meisten vegan ernähren. Wie hältst Du es damit? Und wie schaut Deine Verbindung zur Natur aktuell aus? Was ist Dein Beitrag zum Umwelt- und Naturschutz? Eine Hexe sollte die Natur ehren und respektieren. Was bedeutet es für Dich? Ein Ansatz ist die Natur und die eigene Umwelt, die Dich umgibt, nicht als Eigentum, sondern lediglich als Leihgabe zu betrachten. Was kann das für Dich bedeuten? Es kann zum Beispiel bedeuten, nicht unachtsam durch den Wald zu trampeln, sondern mit einer gewissen Vorsicht nicht mehr Schaden anzurichten als notwendig? Beschäftige Dich auch mit den Elementen der Natur: Welchen Zugang hast Du bisher zu ihnen? Verspürst Du eine Affinität zu einem bestimmten Element? Was ist Dein Lieblingselement? Hast Du schon entdeckt, dass dem Spizten des Pentagramms, dem Zeichen der Hexen und Wicca, bestimmte Elemente zugeordnet sind? Erfahre hier mehr

Das Arbeiten mit Magie verstehen lernen

Lerne Dich zunächst selbst näher kennen und stelle fest, welche mentale Kraft in Dir schlummert. Was sind Deine guten und schlechten Eigenschaften? Hast Du Dich schon einmal näher damit beschäftigt, welches Potential in Dir steckt, welche Fährigkeiten Du schon besitzt oder welche Fertigkeiten Dir nahe liegen?
Lerne verstehen, was Magie eigentlich meint? Was ist Magie? Mache Dir den Unterschied zwischen magischen Arbeiten und der kindlichen Vorstellung von Zauberei oder Hexerei bewusst? Mach Dich in Bücher oder im Web schlau, was mit Naturmagie, Ritualmagie usw. gemeint ist, wie und wo das magische Handwerk Anwendung findet. Beschäftige Dich mit dem magisches Grundwissen und studiere – zunächst einmal theoretisch – ohne gleich alles ausprobieren zu wollen – welche Grundübungen und Vorbereitungen für Rituale existieren: Zum Arbeiten mit Engerie gehören die Reinigung, die Erdung und die Meditation mit ihren Entspannungsübungen sowie das Zentrieren, die Konzentration und das Visualisieren.
Studiere den Unterschied zwischen Ritual und Zauber, lese Dir durch, welche Vorbereitungen nötigt sind: Was ist ein Schutzkreis und wozu benötig man einen? Was hat es mit den Mondphasen oder Farben der Kerzen auf sich?

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